Ria Fresen PDF Drucken E-Mail

Die Ria-Fresen-Stiftung war die letzte Wohltat ihrer Namensgeberin. Noch auf dem Sterbebett bezeichnete Ria Fresen ihr letztes und wohl liebstes Projekt als "Herzensangelegenheit". Schon zuvor hat sie durch ihre Wohltaten viel Engagement ihrer Heimatstadt Remscheid entgegengebracht.

 

Die Zange auf der Alleestra├če Ria Fresen f├╝hrte mit ihrem Mann Max ├╝ber Jahrzehnte ein erfolgreiches Modegesch├Ąft in der Alleestra├če.

 

Sie wollte jedoch ihren Erfolg nicht alleine genie├čen, sondern die Allgemeinheit daran Teil haben lassen. So unterst├╝tzte sie soziale Einrichtungen, beispielsweise die Remscheider Lebenshilfe, mit gro├čz├╝gigen Geldspenden und finanzierte die "Zange" und eine Skulpturengruppe auf der oberen Alleestra├če.

 

Auch die Inneneinrichtung des Deutschen Werkzeugmuseums konnte nur durch Ria Fresens gro├čz├╝gige Unterst├╝tzung finanziert werden.

Bei aller Gro├čherzigkeit hielt sich Ria Fresen immer im Hintergrund und scheute die ├ľffentlichkeit, ihr Name tauchte nur selten im Zusammenhang mit ihren Wohltaten auf.

 

Ria Fresen gab den Ansto├č zur Gr├╝ndung "ihrer" Stiftung im Sommer 1999, kurz vor ihrem Tod am 2. Oktober des selben Jahres. Ria Fresen hatte keine Nachkommen, ihre einzige Tochter starb im Alter von zweieinhalb Jahren, ein Ereignis das sie nie ganz ├╝berwunden hat. Der fr├╝he Tod ihrer Tochter machte den Wunsch nach einer M├Âglichkeit zur Nachkommenf├Ârderung zu dem wohl wichtigsten Ziel Ria Fresens.

 

Ria Fresen wusste: "Man lebt so lange, wie ├╝ber einen gesprochen wird." Mit ihrer Stiftung hat sie sich ein letztes Denkmal gesetzt, welches, wie viele ihrer Aktivit├Ąten, nicht nur ihr selbst sondern vor allem dem Allgemeinwohl dient.